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Über Staub und Asche

Freitag Sep 21, 2012

Zwischen Asche, Staub, Dreck und Geschichte sitze ich an diesem Rechner.  Ich versuche zu schreiben, und merke, wie sich mein Denken von meiner Umgebung abhebt. Meine Gedanken wären erdverbundener, wenn ich einladend säße. Zwischen dem Denken, hoch in der Atmosphäre, bar jeder Physik, und der Erde regiert der Körper.

Dieser Körper gibt dem Denken einen  Tritt:  “Los, schweb fort von diesem Ort! Mit uns beiden zusammen wird das heute nichts, ich quengel nur herum!”

Und mein Denken fliegt. Nimmt Asche, Staub, Dreck und den Körper zwischen ihm und der Erde nicht mehr wahr. Umso weiter es fliegt, desto unwichtiger werden Logik, Schwerkraft, Vernunft, Zeitenfolgen.

Ob solche Höhenflüge möglich wären, wenn unter mir und um mich kein Schmutz, sondern weiche Gemütlichkeit wäre? Würde das Denken den säuselnden Wörten des Körpers erliegen? “Kommt, ihr Gedanken, haben wir es nicht schön gemeinsam? Sollen wir kuscheln?”

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