echolotta

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Ach, Churchill

Donnerstag Feb 10, 2011

Es ändert sich
will hingenommen sein

Es muss sich ändern
bequem wenn es das tut

Ich muss es ändern
ist Kampf mit Verlusten

einmal mehr aufstehen als hinfallen
Ach, Churchill. Muss es denn sein.


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Vorboten?

Dienstag Feb 8, 2011

Krieg es kaum beschrieben,
das Blau des Himmels
an warmem Februartag.
Azur- nein hell- nein wie nun blau?
Wie Frühjahr nicht,
die Sonne hat ein Wintergelb.
Nur Wolken hüpfen vorbei
wie Lämmer im Mai.


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Abzug der Mauersegler

Donnerstag Feb 3, 2011

Hier ist es doch schön, warum geht ihr nur fort?
Ich hör immer zu, doch nun seid ihr stumm,
das Sriih, das erschallt an mir fremd-weitem Ort,
die gemeinsame Zeit für uns ist nun um.

So nehmt mich doch mit und lasst mich nicht hier,
will fliegen mit euch und sriehhen die Welt!
Ihr fliegt einfach fort, Vagabunden ihr!
Wisst ihr denn nicht, wie sehr ihr mir fehlt?

Soll warten ein Jahr, ja fast so lang doch,
mich sehnen nach euch in den leeren Himmel.
Mein Ohr, das lauscht, den Kopf reck ich hoch
und such euch, mein liebes schreiend Gewimmel.

So lang, so lang, bis ich euch wieder hab,
die Träne rollt auf die Erde nieder.
Euch kümmert es kaum, ihr seid schon fernab,
“So weine doch nicht, wir kommen ja wieder!”


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Sturmfront

Mittwoch Feb 2, 2011

eine böse Hand der Sturm
im Gesicht verwirbelt Haar
der Kellerwurm

spuckt nun seine Träume aus
weh doch weit weg alles dies
weit weit hinaus

fach nicht an die heiße Glut
kräusel nicht der Wasser Spiegel
die Tränenflut

soll die schnelle kalte Luft
um ihr rotes Blut anreichern
und Regenduft

streicht schon schleichend durch die Gassen
Menschen spannen Schirme auf
und wollen hassen

den, der Sturm und Kälte schickt
die, die Wasser zu ihm bringt
mit scharfem Blick

schauen sie nach oben hoch
zürnen der Naturgewalt
doch ist ihr Joch

blinde Taubheit tief im Innern
will sich ihrer eignen Flammen
nicht mehr erinnern


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Sauna-Aufguss

Freitag Jan 28, 2011

Auf meinem Handtuch ich hier sitze
und leise ächze, weil ich schwitze,
schau mir an die Schwitze-Perle.
Komm schon rein, du Sauna-Kerle!
Da soll doch noch ein Aufguss kommen,
ein Klacken ich schon wahrgenommen.

Da kommt er rein, der Wellnessmeister,
will wecken meine Lebensgeister.
Doch wo ist denn sein Eimer nur?
Mit Sandelholz, am besten pur?

Den hat er nicht, an seinem Platz
macht der Kerl auf seinen Latz
und spreizt ganz dreist dann seine Beine,
PINKELT auf die heißen Steine!

Der Duft der mich hier nun umhüllt,
der riecht doch reichlich angegüllt.
Hausmischung ganz besondrer Art,
– auch diese schöne Sauna spart.


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Salatfrage

Freitag Jan 28, 2011

Da nehm ich einen Kopf Salat, weil er schön grüne Blätter hat,
zerzupf ihn, hack ne Zwiebel fein, der Essig ist vom weißen Wein.
Gerupft das Kraut, gepresst die Zeh vom Knoblauch (tuts der Zeh nicht weh?)
Fast fertig ist er, mein Salat, nur noch ein wenig Sesamsaat,
Salz, Pfeffer, Senf, Öl von Olive (natürlich nur das ganz native).
Fehlt nur noch Kraft aus frischen Sprossen, dann wird hier mein Salat genossen.
“Frühjahrssprossen” heißt der Mix – ich halte ein und denke fix:
Wie nennen die die Sprossen nur wenn Sommer ist in der Natur?


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Hausputz

Mittwoch Jan 26, 2011

Das Spinnenbein, das Spinnenbein
soll nicht in meinem Hause sein!
Und auch die Netze werd mit Hetze
ich entsorgen, ganz allein.

Ich nehm den Feudel und den Lappen
werde Seife dick drauf pappen,
werde wischen auf den Tischen,
ein fetter Spinnerich, welch Happen.

Sieh da, die schwarze Kellerassel!
Nun steck ich wirklich im Schlamassel,
Hier sind nur Taten anzuraten,
Hilft kein Stöhnen und Gequassel.

Was seh ich dort in dieser Ecke?
Kot von Maus und Schleim der Schnecke?
Schnell wegsaugen, und die Laugen
werden töten diesen Drecke.

Die Krönung ist der Küchenschmier
und was ist das? Ein Rest von Bier?
Ich werde reiben Fensterscheiben
Als Lohn ein Bier, das gönn ich mir!


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die Silbe “ri”

Montag Jan 24, 2011

Da gibt es eine Silbe “ri”
die macht mit Wörtern Alchemie.
Fügt man sie ein in den Papismus,
wird schmutzig dieser: Priapismus.

Doch klauen kann man diese Silbe,
auch dann entstehen Neu-Gebilde:
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Ich male deine Seele an

Montag Jan 24, 2011

Deine Seele bleigrau?
Das lass ich nicht zu!!!!
Ich nehme … genau!
Meine Seidenhandschuh,

nen Pinsel und eile
hinab in den Keller,
für ganz kurze Weile,
damit dirs wird heller.

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Regen

Montag Jan 24, 2011

Ein Regentropfen schliert den Mond
der prall und drall am Himmel thront.
Ach, Regen, halt ein wenig ein
und gönn mir noch den Feen-Schein,
das fahle Licht, das doch so weise
lässt mich denken anders, leise.
Lass schaun und hörn mich ungestört,
was Ruh der Nacht heraufbeschwört.
In allem Dunkel ist ein Licht,
Ach Regen, gönns mir, nimms mir nicht.


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