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Musikalisch mobile Öhrchen. Das Handyticket der Wuppertaler Stadtwerke.

Freitag Sep 12, 2014

Was ich gerade mache?

Ich schreibe diesen Artikel und höre Warteschleifenmusik. Letzteres seit aktuell exakt 9 mal 5 Minuten bis zu der Bitte, es doch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu versuchen.

Die Historie:

Vor zwei Wochen habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Handyticket bei den WSW erstanden. 10 Fahrten für 22€. Während des Bestellvorgangs stürzte die App ab. Mein gekauftes (?) Ticket wurde mir nicht zugestellt. Einige Tage später sah ich, dass die Summe aber von meinem Konto abgebucht wurde.

Tja nun. Bei meinem nächsten Besuch in der Barmer Innenstadt ging ich ins Mobi-Center der WSW, um den Fall zu schildern. Vor mir 23 wartende andere Kunden. Nö. Also ein anderes Mal.

Heute also war ich in Wuppertal-Elberfeld, das Mobi-Center war erfreulich leer. Der Mitarbeiter, an den ich geriet, sagte mir, dass man mir bei meinem Problem nicht helfen könne, da müsse ich bei ihnen anrufen. “Wenn Sie alles über das Handyticket wissen wollen, dann schauen Sie doch mal in unseren Flyer. Er drückte mir einen Flyer mit allem über das Handyticket in die Hand. Ich schaute hinein. Darin steht: “Wenn Sie noch Fragen haben, dann wenden Sie sich doch an das Mobicenter der WSW in Barmen oder in Elberfeld”.

Nun. Da stand ich ja jetzt. Ich verwies auf die Angabe im Flyer, aber der Mitarbeiter blieb hartnäckig. “Nein, da können wir Ihnen nicht helfen, Sie müssen uns anrufen.” Meinen kleinen Witz: “Mache ich. Jetzt sofort. Und dann klingelt Ihr Telefon am Tisch? Und dann helfen Sie mir?” verstand er nicht.

Draußen vor der Tür begann ich dann also, die Nummer der WSW für das Handyticket 0202/569-5220 anzurufen. Nach fünf Runden Warteschleife à 5 Minuten, vielen Versicherungen, dass der nächste freie Mitarbeiter meinen Anruf gern entgegennehmen würde, hatte ich einen sprechenden, leibhaftigen Menschen am Apparat.

Ich schilderte den Fall, der sich platt zusammenfassen lässt als: “App beim Buchen abgestürzt, Ticket bezahlt, aber nicht zugestellt.” So platt war es für den sprechenden Menschen aber nicht. Vor allem, weil man dafür ja gar nicht zuständig sei. Dafür müsse ich mich an die Firma logpay wenden. Die könne mir das Ticket erneut zustellen. Er nannte mir die Telefonnummer der Firma logpay, die ich dann umgehend anrief – und nicht vergeben war. Meine Recherchen im Internet ergaben, dass die Telefonnummer mittlerweile ja auch eine ganz neue war. Danke, lieber Mitarbeiter der WSW.

Auch bei der Firma logpay landete ich erst einmal in einer Warteschleife. Aber nur kurz, bis sich eine freundliche Call-Center-Mitarbeiterin meines Problems annahm. Es dauerte ein Weilchen, bis wir das Problem dahingehend sortiert hatte, dass ich das Ticket nicht stornieren wollte (dafür hätte sie auch einen Auftrag der WSW gebraucht, nicht meinen), sondern einfach nur meine Tickets. “Ach so”, sagte sie. “Nö, wie kommen die darauf, dass wir das können? Wir sind für die Zahlung zuständig, für die Ausstellung des Tickets sind die WSW zuständig.” “Das heißt also, dass ich da jetzt wieder anrufe und denen mitteile, dass ihre Auskünfte falsch sind?” “Ja.”

Seitdem sitze ich also mit musikalisch mobilen Öhrchen am Rechner, rechts neben mir mein mittlerweile ans Stromnetz angeschlossenes Handy. Alle fünf Minuten wähle ich erneut die Nummer 0202/569-5220 der Handy-Ticket WSW Mobil GmbH und höre Warteschleifenmusik. Aktuell bin ich in Runde 13. Aber was soll es. Ich hab ja eh nichts anderes vor, denn mit dem Bus irgendwo hinfahren kann ich ja gerade nicht.

Korrektur: Runde 14.

 

 

 


Schöne Musik oder: Räumt besser mal die Brücken weg

Donnerstag Mrz 20, 2014

Als Sänger ist man häufig damit konfrontiert, schöne Musik mit grausamen Texten zu singen.  Da ist sicher der Herr Bach zu nennen, der ja sehr gern mal das Sterben schön hat.

Aktuell studieren wir ein zeitgenössisches Werk ein, in dem zeitgenössische Lyrik vertont wird. Da geht es unter anderem darum,  dass allem Anbeginn der Tod innewohnt, der sich Tag für Tag mehr vom Leben nimmt und alles daher nicht wirklich einen Sinn ergibt. Mit dieser Einstellung habe ich kein halbvolles oder halbleeres Glas, ich habe nicht mal Wasser. Oder ein überhaupt ein Glas.

Mein Lieblingstext aus dieser Kategorie ist und bleibt aber eine Vertonung von Zoltán Kodály. Ich weiß noch, wie man dem Kammerchor nach jeder Probe an dunklen Abenden erst einmal alle Brücken aus dem Weg räumen musste, auf dass sich niemand herunterstürze.  Die Musik: Ein wunderbarer Klangteppich. Die Konzerte: Ein voller Erfolg. Aber wir sind uns bis heute sicher: Würden wir dieses  Stück in einem Seniorenzentrum singen, gäbe es spätestens im Anschluss an die letzten beiden Verse jede Menge freie Plätze im Heim:

 

Zoltán Kodály: Die Alten

Wie einsam, verwaist die Alten sind!
Ich seh ihnen nach gar oft aus dem Fenster,
wenn mitten im Schnee,
mit schwerer Reisiglast
matt sie sich heimwärts schleppen im Wind.

Und wenn vorm Hause zur Sommerzeit
so müd sie hocken im Sonnenscheine.

Und wenn sie den langen Winterabend
still durchschlummern am Ofen gelehnt.

Steh´n mit lang ausgestreckten Händen
kummergebeugt vorm Kirchentore,
herbstlich welken Blättern gleich
im grauen Staube.

Wenn sie auf Stöcken schlotternd
tief gebückt geh´n durch die Gassen,
frostig starrt sie selbst die Sonne an,
und wie seltsam klingt´s, wenn Leute rufen:
Gott grüß Euch, Alter!

Des Sommers Glanz, des Winters Frost,
welkes Herbstlaub, frühlingsergrünte Flur,
eins raunen ihnen alle zu:

Lebenskessels verkohlte Asche,
Lebenskarrens verdorrter Strohhalm,
Lebensfeuers erlosch´ne Lohe,
du bist aufgezehrt,
du bist abgetan,
du bist ausgebrannt!
Magst zur Ruhe geh´n!

Und streichelt ihre müde Hand,
lockenumrahmtes Kindergesicht, wie weh tut´s zu wissen:
Diese Hand, die ewig sorgende, nimmer ruhende,
keiner, ach, keiner braucht sie auf Erden.

 


Der alte Mann

Dienstag Aug 6, 2013

In der kleinen Fabrik gegenüber meinem Arbeitsort gibt es nur ein Fenster, das immer geöffnet ist. Aus diesem Fenster schaut ein alter Mann. Dieser alte Mann trägt einen blauen Arbeitsanzug, der für eine Arbeit an öligen Maschinen spricht. Der alte Mann stützt sich auf seine Unterarme und schaut … ja wohin schaut er? Beobachtet er die Autos auf der vielbefahrenen Bundesstraße? Die Passanten? Überprüft er die Taktung der Busse? Die Taktung der Wolken am Himmel?

Der alte Mann sitzt dort jeden Tag. Er sitzt dort morgens. Mittags. Nachmittags. Um 16 Uhr, bei Werksschluss, ist er verschwunden. Er verlässt seinen Platz höchstens mal für zehn Minuten.

Ich weiß nicht, was die Firma produziert, groß ist sie nicht. Vielleicht ein Familienunternehmen. Genau das mag ich mir sehr gern vorstellen. Der Senior der Familie, längst aus dem Beruf ausgeschieden, steht noch jeden Morgen um halb sechs auf. Frühstückt, schmiert sich seine Butterbrote für den Tag. Dann geht er zu Fuß in seine Firma. Das ist nicht weit; er wohnt in einem der Hinterhäuser aus Backstein. Er betritt die Werkshalle, schaut kurz nach dem Zustand der Maschinen. Begrüßt seinen Sohn, der selbst schon hoch in den Fünfzigern ist. Er setzt sich an seinen Arbeitstisch und repariert eine Zange. Doch dann geht er ans Fenster. Und seine Gedanken driften ab. Er denkt an den erfolgreich an Land gezogenen Auftrag in den 1960er Jahren. Seine verstorbene Frau. Und wie er es geschafft hat, in seiner Zeit als Firmenchef nie auch nur einen einzigen Mitarbeiter entlassen zu müssen. Im Hintergrund das vertraute Geräusch der Maschinen.

Um 16 Uhr geht die Werksglocke. Sie ist nie durch ein moderneres Signal ersetzt worden. Der alte schnuppert noch einmal die ölig riechende Luft, packt seine nun leere Butterbrotdose ein und geht heim.

Seine Familie lässt ihn. Der Sohn fragt sich oft, worüber sein Vater jeden Tag nachdenkt. Was überhaupt noch in seinem sehr alten Kopf vorgeht. Ob er nicht besser dafür sorgen sollte, dass sein Vater in ein Seniorenheim gehe; es musste ja auch nicht das günstigste sein. Man hatte privat immer sparsam gelebt. Aber er wusste: Am nächsten Tag würde sein Vater wieder in der Werkshalle stehen. Das Fenster öffnen, hinausschauen – und irgendwie glücklich und zufrieden sein.


“Darf es sonst noch etwas sein?”

Mittwoch Mrz 13, 2013

„Darf es sonst noch etwas sein?“

Ihr Blick ist nicht auf mich gerichtet, er schweift über die Wurstauslage.

„Wir haben heute Leberwurst im Angebot! Darf es sonst noch etwas sein?“

Ich sage, dass sie mir gern ein Stück Leberwurst abschneiden darf. Während sie schneidet, fragt sie:

„Vielen Dank. Darf es sonst noch etwas sein?“

„Ja, ein bisschen besseres Wetter.“

„Haha, der ist gut, wenn ich das mal in der Theke hätte. Darf es denn sonst noch etwas sein?“

„Nur noch ein Stück Fleischwurst. Mit Knoblauch.“

„Gern, vielen Dank. Darf es sonst noch etwas sein?“

„Sagen Sie mal, wussten Sie eigentlich, dass die durchschnittliche Lebenserwartung einer Fleischereifachverkäuferin 11.204 ‚Darfessonstnochwasseins‘ beträgt?“

Ein Blick wie die Fettaugen auf einer Suppe. Ein Lächeln wie das auf der Bärchenwurst.

 


Der Krokus

Montag Dez 3, 2012

In der Tiefe seiner Zwiebel ~ entfacht der erste Schnee ~ die Erinnerung an werdendes Leben


Rose und Schmetterling

Freitag Sep 21, 2012

Angezogen von Farbe und Duft fliegt der Schmetterling in die Rose. Seine Flügel gleichen in ihrer Form den Blütenblättern.

Tief steckt der Schmetterling seinen Rüssel in den Kelch. “Ach wäre ich doch ein Teil dieser Rose, dann würde ich diesen Duft immer bei mir tragen.”

Die Rose freut sich über den Besuch des Schmetterlings. Sie spreizt ihre Blätter, um ihm Platz zu machen. Der Schmetterling flattert dabei mit den Flügeln. “Ach hätte ich doch Blätter, die fliegen könnten! Dann könnte ich meinen Duft in der ganzen Welt verbreiten.”

Wer sie anschaut, die beiden, den Schmetterling in der Rose, sieht die perfekte Symbiose der Wünsche. Sind es Schmetterlingsblätter? Sind es Rosenflügel?

 


Über Staub und Asche

Freitag Sep 21, 2012

Zwischen Asche, Staub, Dreck und Geschichte sitze ich an diesem Rechner.  Ich versuche zu schreiben, und merke, wie sich mein Denken von meiner Umgebung abhebt. Meine Gedanken wären erdverbundener, wenn ich einladend säße. Zwischen dem Denken, hoch in der Atmosphäre, bar jeder Physik, und der Erde regiert der Körper.

Dieser Körper gibt dem Denken einen  Tritt:  “Los, schweb fort von diesem Ort! Mit uns beiden zusammen wird das heute nichts, ich quengel nur herum!”

Und mein Denken fliegt. Nimmt Asche, Staub, Dreck und den Körper zwischen ihm und der Erde nicht mehr wahr. Umso weiter es fliegt, desto unwichtiger werden Logik, Schwerkraft, Vernunft, Zeitenfolgen.

Ob solche Höhenflüge möglich wären, wenn unter mir und um mich kein Schmutz, sondern weiche Gemütlichkeit wäre? Würde das Denken den säuselnden Wörten des Körpers erliegen? “Kommt, ihr Gedanken, haben wir es nicht schön gemeinsam? Sollen wir kuscheln?”


Das Notizbuch.

Mittwoch Sep 19, 2012

Große Ohren hat der Hase. Und wie wir vom Wolf wissen, sind große Ohren dazu da, um besser hören zu können.

Der Hase, den ich meine, lauschte immer besonders gut. Ihn interessierte aber selten, was sich die Menschen oder die Tiere im Wald mitzuteilen hatten. Das meiste davon hielt er für Geschwätz.

Der Hase, den ich meine, lauschte mit Vorliebe dem Wind. Der Wind kam von weit her, brachte oft Geschichten aus ganz anderen Teilen des Landes mit. Manchmal kam er vom Meer, und der Hase glaubte, in seinem Rauschen das Getöse der Wellen noch zu erkennen. Oft klang der Wind aufbrausend, manchmal aber auch hüpfend lustig oder tuschelnd, als habe er Heimlichkeiten weiterzutragen.

Und der Hase schrieb. Er hatte ein Notizbuch, in das er alles hineinschrieb. Die Geschichten, die er wirklich hörte, die Geschichten, die er glaubte, wenn er dem leisen Tuscheln innerlich Bilder gab. Seite um Seite wurde im Lauf der Zeit sein Notizbuch gefüllt.

Eines Tages ließ er sein Notizbuch versehentlich liegen, auf einer Lichtung im Wald. Er war nach Hause in den Bau geeilt, weil die Häsin Nachwuchs erwartete. Da war er sehr eilig geworden. Das Buch lag aufgeschlagen in dem härchengleichen Gras der Lichtung, aufgeblättert in seinem letzten Eintrag.

Ein leichter Windhauch strich über die Lichtung und bewegte das oberste Blatt des aufgeschlagenen Notizbuchs. Der Wind sah, was dort geschrieben stand. Es ging um ihn! Ob darin wohl noch mehr stand? Da wurde der Wind kräftiger. Er wollte lesen, was der Hase über ihn dachte.

Seit Stunden nun blättert der Wind in des Hasen Notizbuch. Er schlägt die Blätter um. Er liest sehr gründlich und immer wieder. Daher schlägt er vor und zurück, vor und zurück, und vor und zurück. Der Wind ist ein merkwürdiger Leser.

 

 

 

 

 


Der Maler

Dienstag Sep 18, 2012

Der Junge weinte nie. Wenn er sich die Knie aufschlug, dachte er an Winnetou. Geriet er in eine Rangelei, biss er die Zähne zusammen und versuchte, den anderen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Egal, wie groß seine eigene Wut war. Man hatte ihm die Geschichte von der anderen Wange erzählt, die noch hinzuhalten sei.

Später, als ihm sein bester Freund ihm seinen Schwarm ausspannte, sagte er nichts. Er hielt Abstand von denen, die ihn verletzt hatten, denn er spürte, dass ihn das schützen würde.

Seine Schulzeit bestand er zwar nicht glänzend, aber weitestgehend unbeschadet. Natürlich wurde auch er irgendwann gemobbt, weil er nicht zu denen gehören wollte, die herumrandalierten und laut pöbelnd die Aufmerksamkeit der Mädchen auf sich zu ziehen suchten.

Als seine Mutter nach langer Krankheit starb, weinte er nicht, denn er wusste, dass alle es jetzt besser hatten.

Er redete auch nie viel.Große Worte hörte man von ihm selten. Aber er malte gern. Keine schlimmen Bilder, in denen er seinen Schmerz verarbeitete. Bilder von Natur, Landschaften, fröhlichen Menschen. Aber vielleicht war es kein Zufall, dass seine ganzen ungeweinten Tränen ihren Weg aus ihm heraus in den bunten Wasserfarben fanden, die er für seine Bilder ausschließlich benutzte.


Der bedeutungslose Streit

Dienstag Sep 18, 2012

Wabernd klang seine Stimme. Etwas diffus, eine Stimme, die nur sehr schwer zu erfassen war. War sie hoch? War sie niedrig? Hatte sie ein Echo? All das traf es nicht. Der Nebel sprach nicht mit klarer Stimme. Auch wenn er laut wurde, so wie jetzt, hatte man den Eindruck, als hörte man drei Stimmen gleichzeitig, keine davon klar umrissen.

“Meine Zeit ist gekommen! Deine Zeit, die Zeit, zu der du scharf die Konturen der Welt bestimmst, ist vorbei. Die Sonne steht tief, und alles was du noch kannst, sind langgezogene, verzerrte Abbilder der Wirklichkeit. Geh und halte Winterschlaf!”

Der Schatten hielt kurz inne, bevor er dem Nebel vorwarf, Wirklichkeit nicht einmal beurteilen zu können, da niemand sie sehen könne, sobald er nur in der Nähe sei. “Es mag sein, dass man mir Schwarz-Weiß-Malerei vorwirft”, sprach er mit stechend klaren Worten. “Aber was weißt du schon von den Nuancen zwischen gold und orange, mit denen ich bei Sonnenuntergängen spielen kann.”

So ging es hin und her. Von den grauen Herren war die Rede, von den Schattenseiten des Lebens.

Schweigend stand mitten im Stimmengewirr die Aster. Der verbale Schlagabtausch interessierte sie nicht. Sollte im Streit gewinnen, wer mochte, für sie war es gleich.

Sie stand einfach dort. Und sehnte sich danach, die Strahlen der Sonne lila zu färben.


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